Wir verlassen das Familienbett

By | 16. April 2014

Heute morgen fiel mir das Aufstehen besonders schwer. Nicht, das es mir sonst leicht fällt, denn ich bin eher der Typ Mensch, der abends gerne länger wach ist um dann morgens ein lautloses, innerliches Wortgefecht mit dem Wecker zu führen, doch es gibt Tage, da fällt es eben doppelt so schwer Motivation zu finden, aus dem Bett zu kriechen.

Während Sohnemann noch schlief stand ich auf, zog die Rolläden nach oben und begann den typischen Morgen. Eigentlich wEckt mich immer das Kind und ich bräuchte gar keinen Wecker, doch wenn Junior meint die Bettzeit in die länge ziehen zu müssen, dauert es eben doch was länger, bis man am nächsten Morgen wieder wach ist. 😉 Ehrlich gesagt genieße ich die Paar Minuten Ruhe aber, da ich dann etwas entspannter in den Tag komme.

Eigentich hatte das Kind schon den Weg in sein eigenes kleines Bettchen gefunden, doch da er kurz darauf eine hässliche Erkältung und Fieber bekam, wanderte er wenige Tage später direkt wieder ins Familienbett. An sich finde ich das nicht schlimm, das hat nur den Nachteil, das ich nachts mehrmals wach werde weil mir kalt ist. ^^ Unserem Junior ist grundsätzlich zu warm, weshalb er in der Nacht nicht nur sich, sondern auch mir die Decke wegzieht.

Am liebsten würde ich ihm ja seine eigene Bettwäsche in unser Bett legen, aber das ist am Ende dann nur ein Kuddelmuddel aus Decken und Kissen von Estella und irgendwelche Kindermarken und dann haben wir am Ende noch weniger Platz, als wenn er sich beim nächtlichen hin und her drehen in der Schräglage am wohlsten fühlt.^^ Ihr wisst sicher ganz genau wovon ich spreche. 😀 Auf der anderen Seite möchte ich aber über die Feiertage, wenn auch der Papa Urlaub hat, einen nächsten Versuch starten, in wieder an sein eigenes Bett zu gewöhnen. Ein bisschen Privatsphäre und vor allem etwas mehr Platz im eigenen Bett, wären dann zu Abwechslung auch mal wieder nett. 🙂

Mal sehen wie es diesemal klappt.