Trotzphase die Xte

By | 30. April 2014

Hach ist das schön… Papa hat aktuell seine ersten Wochen vom Jahresurlaub und eigentlich wollten wir eine schöne Zeit miteinander verbringen, doch es kam alles anders. Ok, eine schöne Zeit haben wir an sich, aber eine recht anstrengende zugleich, denn das Minikind versucht gerade mal wieder seine Grenzen auszutesten. Es ist laut, es ist spät, es ist anders.
Aktuell regiert hier eher das Wort „Nein“: Es ist sicherlich nicht so, das wir alles verbieten, oder nie was erlauben, ich würde uns sogar zur eher gelassenen Sorte Eltern zählen. Doch das Kind muss auch lernen, das wir nicht immer nur erlauben und durchgehen lassen, denn wenn nicht jetzt, wann dann? Ich bin davon überzeugt davon, das es einen Zeitpunkt gibt, an dem es einfach dann auch einfach zu spät ist um erzieherische Maßnahmen durchzuführen, weil das Kind sich lange an ein Muster gewöhnt hat. Aktuell merkt man ganz deutlich, das Junior der Meinung ist sich alles erlauben zu dürfen und extra auf Konfrontation geht um zu testen ob und was klappt. An dieser Stelle möchte ich meine Gelassenheit ein wenig gegen etwas mehr strenge tauschen um dem Kind zu zeigen, das die Rollen klar verteilt sind. Das zu akzeptieren fällt ihm sichtlich und vor allem hörbar schwer, doch da müssen wir nun mal durch. Alle! 🙂

Erst heute hatten wir wieder ein schönes Beispiel seiner kleinen – nennen wir es mal mit einem Augenzwinkern – Machtspiele gehabt: Ich hole ihn im Kiga ab, er fängt schon an zu quengeln weil er eigentlich noch schaukeln wollte. Kein Problem denke ich, soll er noch schaukeln, wir haben Zeit. Doch der Herr gab sich damit nicht zufrieden, denn Mama sollte den Kiga verlassen und zurück ins Auto gehen und dort warten. Ich schlug vor im Kiga auf die Bank zu sitzen , doch das wurde lautstark untersagt, Junior warf sich protestierend in den Sandkasten und wälzte sich umher. Gutes zureden half nicht, somit nahm ich ihn über die Schulter und beförderte ihn schreiend ins Auto. Man hätte noch 15 Minuten diskutieren können, man hätte im Auto warten könne, man hätte sonstiges, aber ich bin der Meinung das es am meisten bringt, wenn man zeigt, das man sich nicht auf der Nase herumtanzen lässt. 😉

Ist natürlich wundervoll, wenn alle schauen, noch besser ist aber, das man das auch täglich bei den anderen Eltern beobachten kann, und weiss, das wir eigentlich alle im selben Boot sitzen und uns  schon fast ein bisschen gegenseitig leid tun könnten. Im Ernst, so ist das nun mal mit Kindern und morgen kommt ein neuer, besserer Tag, bis wir mal wieder an einem ähnlichen Punkt angelangen. 😉 Ich liebe dieses Kind! <3