Schnuller, Daumen oder Nichts der Gleichen?

By | 17. Januar 2014

Als unser Junior auf die Welt kam, boten mir die Schwestern in den ersten beiden Tagen an, über Nacht auf ihn aufzupassen, damit ich mich ein wenig erholen könne. Voller Euphorie schoss ich das Angebot in den Wind und kümmerte mich selbst um den kleinen, der in diesen Tagen zwar Hungrig war und schlief aber noch kaum quengelte. An Tag 3 sah man mich um 1 Uhr in der früh auf dem dunklen Gang auf und ab laufen, weil das Kind sich entschieden hatte, das  Tag genug des Friedens waren. 😉

Auch in dieser Nacht wurde mir angeboten, das Kind zu nehmen, aber erst als lange Zeit weder Kuscheln noch ein Schnuller half. Nun aber dachte ich, brauche ich das Kind auch nicht her geben, bis zum nächsten Morgen waren es immerhin nur wenig Stunden^^ Rückblickend würde ich sagen, das unser Baby so war, wie frisch geborene Babys nun mal sind. Es Schlief viel, wollte gestillt werden und machte Windeln voll… Nur in einem unterschied er sich von Anfang an: Schnuller waren so gar nicht sein Ding!

Erst dachte ich toll, mein Kind braucht keinen Schnuller, was bedeutet das ich später keinen Stress mit der Abgewöhnung haben werde. Dann aber irgendwann dachte ich – nach vielen schlaflosen Nächsten – Schade, das dieses Kind keine Schnuller mag, es könnte so einfach sein zu ein bisschen Ruhe zu kommen, aber nein, dieses Kind will getragen werden, und schon hatten wir eine Routine entwickelt, vor der wohl 50% der Ratgeber warnen: herum tragen! Wie gut, das wir nie einen Ratgeber gekauft, geschweige denn, gebraucht hätten, aber man stolpert ja oft genug über solche Themen im www. Und um das Thema abzuschliessen kann ich nur sagen, ich würde immer wieder tragen, auch wenn ich in der Zeit oft erschöpft davon war. 😉

Unsere alten Schnuller aus der Erinnerungsbox

Unsere alten Schnuller aus der Erinnerungsbox

Irgendwann hatte ich ca. 20 verschiedenen Schnuller, immerhin hatte ich mir sagen lassen, das nicht jedes Kind jeden Schnullertyp gut findet, wie eben auch nicht jeder das gleiche Essen mag, doch junior mochte einfach gar keinen Schnuller, beim essen war das schon ein bisschen einfacher, aber nur ein wenig. 😉 Wenn es hoch kommt, blieb das Ding höchten 5 Mal ein paarMinuten drin… Ich liebe personalisierte Produkte und hätte ihn so gerne mit einer oder mehreren individuellen Schnuellerketten ausgestattet, aber es war Sinnlos. Man kann da wirklich tolle, Kindgerechte Anhänger aus allerlei Zubehör machen. Bei Motivperle zu Beispiel, kann man sich ganz einfach ein paar Accessoires zusammensuchen und das Ganze Zuhause ganz leicht verbinden.

Das Sortiment reicht von Tieren über Figuren bis hin zu Sachen wie kleinen Krönchen, mit Buchstabenwürfeln lassen sich Namen oder gute Wünsche anhängen die man durch diverse Perlen und Linsen trennen kann. Was mir ausserdem sehr gut gefällt ist, das die verwendeten Farben allen den geltenden Richtlinien und DIN-Normen zur Herstellung von Kinderspielzeug entsprechen. Ausserdem sind alles Perlen  Schweiss- und Speichelfest. Erst kürzlich mussten wir feststellen das wir ein abfärbendes Kinderspielzeug haben, Junior hat sein Spielzeug mittlerweile zwar nicht mehr zum fressen gern, aber sein muss das nun wirklich nicht.

Da ich also für unseren Mini schon keine Schnullerketten zusammen basteln konnte, bietet sich ein solches Verfahren immerhin auch sehr gut zum verschenken an Familienmitglieder und Freunde an, die gerade Nachwuchs bekommen haben. Es ist doch schon ein bisschen so, das man aussergewöhnliche Dinge lieber benutzt und zeigt, als die typischen 0815 Schnullerkette, oder? Und bisher haben sich alle immer sehr über unsere individuellen Geschenke gefreut! Ein mal mehr also ein Hoch auf die eigene Kreativität! 🙂

One thought on “Schnuller, Daumen oder Nichts der Gleichen?

  1. Lena aus Hamburg

    Also meine Kleine hatte auch immer einen Schnuller dabei, aber wenig im Mund, es reichte Ihr schon aus nur den Schnuller und eine passende Kette mit zu haben, dann war die kleine Maus schon echt happy – gut jedes Kind ist halt anders, aber ich finde Schnuller nicht schlimm auch wenn es „Fachleute“ gibt, die etwas anderes sagen.

    Grüße Lena

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