Hausstauballergie bei Kindern – Vorsorge und Maßnahmen

By | 1. Oktober 2014

Wie ist es um eure Gesundheit bestellt? Wir im Hause LLB können uns glücklich schätzen, das uns in den letzten Jahren nur Erkältungen und ein paar vergängliche Wehwehchen heimgesucht haben. Anders ist das bei Menschen, die beispielsweise unter Allergien leiden, die sie dauerhaft, manchmal sogar ein Leben lang begleiten. So haben beispielsweise Leute aus unserem Umfeld Lebensmittelunverträglichkeiten wie eine Laktoseintoleranz oder eine Nussallergie. Auch weniger schön, eine Hausstaubunverträglichkeit und die ist gar nicht so selten: jeder Zehnte deutsche leidet unter einer Hausstaubmilben-Allergie.

Meist entwickelt sich eine Hausstaubmilben-Allergie in der Kindheit und schränkt die Lebensqualität der kleinen deutlich ein. Symptome für  Hausstaubmilbenallergie sind unter anderem juckende, gerötete Augen, eine verstopfte oder laufende Nase, Niesanfälle, Husten, bis hin zur Atemnot, was auch leider oft ins Asthma kippt. Die Hausstaubmilbe mag am liebsten unser Bett, denn da ist es kuschelig warm und feucht. Ausserdem finden sie da ihre wichtigste Nahrungsquelle: unsere Hautschuppen. Lecker…

Für Menschen mit einer Allergie ist Hausarbeit und vor allem Staubsaugen leider sehr unangenehm. Herkömmliche Staubsauger können die mikroskopisch kleinen Allergene nicht ausreichend filtern, was bedeutet, dass die Allergene während des Saugens postwendend wieder austreten und aufgewirbelt werden können. Die Lösung ist ein Staubsauger für Allergiker, da dieser mit ausgefeilten Filtersystemen ausgestattet ist und die Abluft dadurch viel sauberer ist. Allergiker sollten vor dem Kauf eines Staubsaugers daher unbedingt recherchieren und vergleichen. Vergleichsportale wie dieses gibt es mittlerweile genug und man sollte hierbei wirklich an die eigene Gesundheit, bzw die des Kindes denken, statt an das Geld, denn dieses lohnt sich in dem Fall definitiv.

Hausstauballergie bei Kindern: Was eignet sich?

  • spezielles Bettzeug für Allergiker (gibt es auf Rezept beim Allergologen)
  • Metall oder Holzgestelle, statt Polsterbetten
  • aufwischbare Fußböden wie Laminat oder Fliesen, statt Teppichen
  • abwischbare Möbel aus Leder- oder Kunststoffen
  • abwischbare Rollos oder Scheibengardinen, statt Vorhängen aus Stoff
  • spezielle Wasch- und Reinigungsmittel, sowie einen geeigneten Bodenstaubsauger

Hausstauballergie bei Kindern bekämpfen

Ein besuch beim Arzt steht natürlich an erster Stelle, ich gehe jedoch davon aus, das dies der erste Schritt eines jeden Elternteils ist. Desweiteren kann man aber natürlich auch noch einige weitere Maßnahmen ergreifen:
  • Durchlüften am Morgen, auch die Bettsachen müssen gelüftet werden.
  • nächtliche Temperatur nicht über 20 °C , die Luftfeuchtigkeit sollte bei maximalen 45 °C liegen.
  • Staub-Hausarbeiten sollten möglichst dann ausgeführt werden, wenn das betroffene Kind nicht im Haus ist
  • Häufiges Waschen ist wichtig, vor allem weil Milben erst bei einer Waschtemperatur von mindestens 60 °C absterben.
  • Für Kuscheltiere und feine Kleidungsstücke gibt es in Apotheken speziell entwickelte Waschmittel, selbes gilt für Teppiche.

Ausserdem würde ich den Austausch in Foren mit anderen Betroffenen empfehlen, oder natürlich mit Menschen aus dem näheren Umfeld. Es gibt immer mal jemanden, der ein bisschen mehr weiß oder etwas kennt, das vielleicht auch euch helfen kann. Nicht jeder reagiert auf das gleiche, somit kann probieren in Rücksprache mit dem behandelnden Arzt sicher nicht verkehrt sein. Alles gute ihr lieben! 🙂