Fördern ohne zu überfordern

By | 29. April 2014

Heute will ich mal ein Thema ansprechen, bei dem sich sicherlich die Geister scheiden, obwohl es – wie ich finde – jedem selbst überlassen sein sollte, wie man verfahren möchte. Es ist aber nun mal in der heutigen Zeit so, das oft nicht mehr Meinungen ausgetauscht, sondern eher schon aufgezwungen werden wollen, wenn man sich mit Gruppen diverser Ansichten austauscht. Aber worum geht es eigentlich?

Ich spreche von Förderung, Frühförderung, altersgerechter anspruchsvoller Arbeit mit Kindern, spielerischer Förderung, Zeit in der Lernen Spaß macht und als Spiel empfunden wird, Spiele die unterhalten und gleichzeitig das Denken und die Aufnahme unterstützen. Wir ihr schon oft lesen konntet, bin ich ein großer Freund, bzw. eine Freundin der spielerischen Förderung. Dabei spielt es für mich keine Rolle, woher ich mein Wissen oder meine Beispiele und Ideen herbekomme, einzig und allein die Umsetzung muss mir gefallen, ich muss einen Sinn dahinter sehen. Was ich sagen will ist, das ich nun nicht sage, das alles was nach Maria Montessori komm tsuper ist, sondern das mir Ansätze ihrer Arbeit gefallen und ich diese dann gerne für uns nutze und genau so verfahre ich bei allen anderen Methoden und Ideen die ich von überall her bekomme.

Es gibt Leute die sagen, das einKind, Kind seinsoll und noch schnellgenug Erwachsen wirdoder Leistungen erbringen muss und dem gebe ich recht. In der heutigen Zeit ist es aber nunmal auch so, das beispielsweiße der Schuleintritt nicht mehr so einfach ist wie vor 25 Jahren. Als ich zur Schule kam, konnte ich weder zählen, noch rechnen, lesen oder schreiben. Vielleicht habe ich gerade so meinen Namen geschafft. Wir hatten sehr viel Zeit das Alphabet und schreiben zu lernen, während ich von der Mutter meines Patenkinds weiß, das ihr Sohn gerade mal -4 Monate Zeit dafür hatte. Warum sollte ich also mein Kind unvorbereitet i die Schule schicken? Warum soll er es unnötig schwer haben, wenn er Eltern hat die der deutschen Sprache mächtig sind und zumindest ein bischen hin und her zählen können?

Förderung Kleinkind

Wie kann man sich meine Art der Förderung vorstellen?

Gewiss nicht wie bei den Hausaufgaben. 😉 Ich nutze einfach die Gelegenheit, die Gunst der Stunde. Wenn ich merke, dass Junior gerade offen für etwas ist, ihn eine Sache interessiert, dann setze ich einfach dort an. Das ist alles. Unser Kind zählt mit seinen fast 3,5 Jahren bis 20, das zählen bis 10 lernte er vor 2 Jahre auf der Rückfahrt von Sizilien nur, weil mein Vater ihn unterhalten wollte, damit er nicht mehr nörgelt, es war also eine Spontane Sache. Mini hatte Spaß, lernte und merkte ganz ohne Zwang, absolut aus freien Stücken. Genauso freiwillig singt er das ABC-Lied das er hin und wieder auf der Kinder-CD hört. Er lernt quasi ohne es zu merken. Am wichtigsten ist es mir aber zu betonen, das er gar nichts lernen muss, wenn er das nicht möchte. Wir gehen also nicht her und nerven ihn damit, das er nun die zahlen 21-25 lernen müssen, wenn er gerade lieber eine Garage aus Bausteinen bauen möchte. 😉 Er entscheidet selbst, ob er aktuell offen dafür ist neues kennen zu lernen, oder ob er spielen will.

Ich finde es schon, die Interessen und Stärken zu fördern, die man im Alltag sehen kann. Wenn ein Kind Musik mag, warum dann nicht da ansetzten und singen und tanzen? Erlaubt ist was gefällt, keinesfalls sollte man das Kind aber in eine Ecke drängen oder ihm irgendwas aufdrängen. De Artikel auf Paradisi.de zeigt sehr schön was man machen kann, wenn Eltern und Kind wollen, auch später während der Schulzeit und als kleiner „Erwachsener“. Wobei ich an dieser Stelle sagen muss, das ich froh bin das unser Junior noch ein Kleinkind ist – einfach weil die Zeit viel zu schnell rennt! 😉

Was macht ihr schönes mit euren Kids und wie steht ihr zum Thema Förderung?