Eingewöhnung im Kindergarten – So war unsere 1. Woche

By | 14. November 2013

Wieviele Gedanken man sich als Eltern macht, wenn der erste Eingewöhnungstag ansteht, welche Szenarien und Eventualitäten man in Gedanken durchspielt und wie man insgeheim hofft das alles gut geht… Das Klischee vom weinenden Kind, nach der Trennung  vom Elternteil. Unsere erste Kindergartenwoche ist vorbei und es war ganz anders als gedacht. Um mich kurz zu fassen:

Am ersten Tag heulte das Kind nicht bei der Verabschiedung von Mama, sondern weil es nach einer Stunde lieber weitergespielt hätte, als mit Nachhause zukommen. Am 2. heulte es zwischendrin, weil es mich nicht sah als es das Spielzimmer verließ, am 3. war es davon noch etwas verunsichert und heulte auch da, obwohl es mich anfangs an meinen Platz ausserhalb des Zimmers brachte und sogar alleine zum spielen ging. Sollte man nun meine er würde besser, dann kann ich sagen, das Tag 4 unser schlimmster war. An diesem wollte er lieber mit dem Zug fahren und Papa suchen, als mit in den Kindergarten zu kommen. Er wollte sich auch gar nicht lösen und durfte mich deswegen in Intervallen ganz kurz besuchen. Da er aber ohne zu heulen mit mir den Heimweg antrat, war ich doch überrascht, das er am letzten Tag, noch vehementer gegen den Gang in den Kiga protestierte.

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Nachdem Tag eins so gut verlaufen war, hatte ich große Hoffnung für Tag 2, doch wie man sieht hat das überhaupt nichts zu heissen, denn schon eine „Kleinigkeit“ kann das gewonnen Vertrauen wieder entziehen. Wir haben nun ausgemacht, das Mama immer Zuhause auf die Toilette geht, damit er mich immer sehen kann wenn er das Zimmer verlässt. 😉 Tag 5 war dann doch wieder besser als gedacht, ich traue mich aber noch nichts zu hoffen, wenn nu 2 Kindergartenfreie Tage durch das Wochenende anstehen…

Mit den Mitarbeitern in unserem Kindergarten bin ich bisher absolut zufrieden. Junior wird, wie auch alle anderen Kinder, immer sehr herzlich begrüßt und zum Spielen eingeladen. Sie kümmern sich sehr gut um ihn, und geben sich Mühe ihm zu helfen Anschluss zu den anderen Kindern zu finden. Am Ende der Stunde bekomme ich immer ein kleines Feedback, was mir auch sehr wichtig ist. Zwar höre ich das Kind sprechen oder auch meckern, aber sehe nicht wie es agiert, daher ist hilft mir diese kleine Rückmeldung schon sehr.

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Hoffentlich wird Woche 2 ein Stückchen besser! Drückt die Daumen!! 🙂